Maestro Bruno Rigacci | Opernregie in Italien, Opernregie führen in Italien, Musikkurse in Florenz, Unterricht in Opernregie |
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Maestro Bruno Rigacci
Seine professionelle Laufbahn als Pianist begann er bereits mit acht Jahren. Als 13-Jähriger gab er sein erstes Konzert im Wiener Konzerthaus, auf dem Programm stand schon damals eine Eigenkomposition mit dem Titel „Danza de Nape“. Parallel zu seiner internationalen Karriere als Solist setzte er seine kompositorische Tätigkeit in den Bereichen Kammermusik und Sinfonie sowie mit der Komposition von fünf Opern fort. Seine Komposition „Ecuba“ gewann den 1. Preis des Wettbewerbs des Teatro dell'Opera di Roma und wurde wiederholt mit großem Erfolg aufgeführt. Für sein Werk „Professor King“, das beim Festival Il Teatro delle Novità di Bergamo uraufgeführt wurde, stellte er sich erstmals selbst ans Dirigentenpult. Damit begann seine langjährige erfolgreiche Karriere als Dirigent. Maestro Rigacci diplomierte in Klavier (A. Casella), Komposition (V. Frazzi), Gesang, Chorgesang und Dirigieren (A. Guarnieri). Von 1942 bis 1982 war er Dozent für Partiturspiel am Staatlichen Musikkonservatorium L. Cherubini in Florenz. 1943 gründete er das Orchestra da Camera Fiorentina, für dessen Leitung er 1956 mit dem Orfeo d'Argento ausgezeichnet wurde. 1970 wurde er Mitglied der Philadelphia Music Academy, an der er als Dozent für Dirigieren tätig war. 1974 wurde er zum musikalischen Leiter des dortigen Theaters ernannt. Außerdem unterrichtete er am Curtis Institute of Philadelphia (1974) und später an der James Madison University. Seit 1957, nach seinem erfolgreichen Dirigat von Verdis „Il Trovatore“ am Königlichen Opernhaus Stockholm, galt er als prädestiniert für das italienische Repertoire. Das Teatro del Maggio Musicale Fiorentino lud ihn für Händels „Orlando“ (1959) und Peris „Euridice“ (1960 und 1964) ein. 1958 wurde er zum musikalischen Leiter der Accademia Musicale Chigiana in Siena berufen, wo er ab 1966 das Festival delle Settimane Musicale Senese leitete. Sein Name zierte die größten Opernhäuser der Welt, darunter: Teatro dell'Opera di Roma, la Scala di Milano, il San Carlo di Napoli. Außerhalb Italiens hatte er Engagements in Barcelona, New York, Festival Las Palmas, Le Claire, Wexford, Oslo, Bilbao, Toronto, Pittsburg und San Diego, wo er von 1980 bis 1984 Generalmusikdirektor war. Von 1974 bis 1980 brachte er als künstlerischer Leiter des Opernfestivals Barga (Italien) zahlreiche unbekannte Opern von Donizetti, Rossini, Raimondi, Walton, Adam, de la Halle, Ravel, Satie und anderen zur Aufführung. 1992 und 1993 war er Gastprofessor an der Musikhochschule Stockholm und später an der Musikalischen Akademie Stockholm. Er lehrte von 1955 bis 1999 Dirigieren im Spazio Musica di Orvieto (Italien) und gab in jüngerer Vergangenheit Meisterklassen für Sänger und Dirigenten in New York, am International Vical Art Institute Tel Aviv, in Italien in Chiari, am Daniel Ferro's Vocal Programme in Greve, in Spoleto und an der European Mozart Foundation Mala Vies in Warschau. Seit 1985 ist er immer wieder Gast der bedeutendsten Gesellschaften der Musikwelt, die sich der dramaturgischen und musikalischen Interpretation der Werke Verdis und Puccinis widmen. Das Repertoire von Maestro Rigacci umfasst mehr als 100 Werke von Komponisten des 16. bis 21. Jahrhunderts mit besonderem Schwerpunkt auf italienische Werke. Maestro Rigacci ist Ehrenmitglied der Accademia Nazionale Cherubini (Florenz) und der Reale Accademia Filharmonica di Bologna sowie Sonderpreisträger der Accademia Medicea Florenz. Sein Name steht im „Who is Who“ der Opern, im Dizionario Ricordi der Musik und der Musiker, in der Musikenzyklopädie Garzanti und im enzyklopädischen Wörterbuch der Musik und der Musiker, Utet. Er ist außerdem seit zehn Jahren Alterspräsident des Dizionario Schmidl der Musiker. |
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